Heimatlied

Eine gelungene Beschreibung des Ortes hat der in Damscheid geborene, aus beruflichen Gründen verzogene, Franz-Rudolf Becker mit nachfolgendem Gedicht geschaffen, welches nach Vertonung durch Alois Trautmann heute als Damscheider Heimatlied die Einwohner bei festlichen Anlässen erfreut:

Es liegt ein Dorf auf Bergeshöh’n, im weiten Hunsrückland,
gar herrlich ist es anzuseh’n, es ist Euch wohl bekannt,
Hab’ einst die Schulbank hier gedrückt, in froher Jugendzeit,
ich denke gern daran zurück, drum sing ich voller Freud:
An Reizen fehlt hier einfach nichts, nur schauen muß man schau’n
Du siehst so viel, Dein Herz wird weit, Du kannst auf Damscheid bau’n
An Wald und Feld und frischer Luft kann sich der Wand’rer freu’n,
An grünen Wiesen, Blütenduft im hellen Sonnenschein:
Nicht weit von hier, am steilen Hang, da wächst ein gold’ner Wein.
Er soll uns all ein Leben lang, nur Freudenspender sein.
Und zieh’st Du einmal fort von hier, kehrst gerne Du zurück,
siehst Du am Rhein die Reben blüh’n, dann singst Du voller Glück:

Refrain:
Mein Damscheid auf des Bergeshöh’n, nicht weit vom Rheinesstrand,
Hoch über’m Tal wie bist du schön, das schönste Dorf im Land.
Ich denke Tag und Nacht an Dich und gebe Dir mein
Wort und ändern auch die Zeiten sich, Du bleibst mein Heimatort.


 
 
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