Brauchtum

Die Bräuche sind in Laudert weitgehend erhalten geblieben. So gehen nach dem Jahreswechsel Kinder von Haus zu Haus und schießen das neue Jahr an. Es folgen die Sternsinger. An Fastnacht gehen neben Kindern und Jugendlichen auch Erwachsene durchs Dorf und sammeln mit „Hahn Äppelche Hahn, die Fasenacht geht an ..." Eier, Speck, Geld u.a. Kurz vor Ostern, wenn die Glocken schweigen, sind es wieder Kinder, die mit ihren Rappeln Ostern einläuten. Die Streiche in der Hexennacht fallen manch einem zur Last, oft sind es aber auch nur Maisträuße oder Hinweispfade, die den Ort schmücken. Auch wenn sich die Form des Feierns im Laufe der Jahre geändert hat, seit über 100 Jahren ist an den Pfingsttagen Kirmes in Laudert. Eingeschlafen (vorübergehend?) ist dagegen seit einigen Jahren der Umzug der Kirmesjugend. Auch die Remigiuskirmes Anfang Oktober hat als solche ihre Bedeutung verloren. Sie wird für Vereinsveranstaltungen genutzt. Der St.-Martins-Umzug, die Nikolausfeier in der Simmerbachhalle sind ebenso noch Brauchtum wie das Christkind, das Weihnachten an den Häusern anklopft.


 
 
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