Ortsgemeinde Laudert

Hier geht es zur Geschichte der Ortsgemeinde Laudert.


Die jüngere Geschichte brachte am 01.08.1934 beiden Orten die „Wiedervereinigung" zu einer Gemeinde. Diese mußte unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg erhebliche Mittel zur Wiederaufforstung von abgeholzten Waldflächen aufwenden. Der Wald war bis zu den Sturmkatastrophen 1984, 1986 und 1990 die Hauptfinanzquelle. Sie hat der Gemeinde viele Bau- und sonstige Maßnahmen ermöglicht: Dorfstraßen mit Bürgersteigen und Straßenbeleuchtung; Wirtschaftswege; Wasserversorgung; Flüchtlingswohnhaus (1950); Kühlhaus (1954); Schule mit Lehrerwohnung (1957); Sportplatzerneuerung (1959); Wiederaufbau der Friedhofskapelle (1961); Friedhofsneugestaltung (1962); Teilkanalisation (1969-74); Sportplatzneubau (1975); Simmerbachhalle mit Umbau der Schule zum Gemeindehaus (1980); Unterstützung des Baus der Tennisplätze, des SV-Vereinsheims und anderer Vereinsmaßnahmen; Erschließung des Neubaugebietes „Am Heselberg" (1979); Kinderspielplatz (1984); Dorferneuerungskonzept (1986); Anbau Simmerbachhalle (1988); Neugestaltung der Kisselbacher- und Rhein-Mosel-Straße einschließlich Springbrunnenanlage und Abriß des alten Gemeindehauses (1990); Neugestaltung des Gemeindesaales (1993); Erschließung des Neubaugebietes „Südhang" (1994); Neugestaltung des Friedhofs einschließlich Außenrenovierung der Kapelle (1994); Anschaffung einer neuen Kirchenuhr (1996); Anlage eines Fußgängerweges zum Friedhof (1996/97); Ausbau von rund 500 m Dorfstraßen einschließlich Neugestaltung des Vorplatzes der Simmerbachhalle mit der Anlage von Parkplätzen (1996/97). Die jüngsten Maßnahmen beruhen nicht mehr auf der Finanzkraft des Waldes, der zum Zuschußbetrieb geworden ist und nach Einschätzung der Forstverwaltung durch die drei Sturmkatastrophen seit 1984 einen Wertverlust von über zwei Millionen DM erlitten hat.

Die erste Schule - nur für Laudert-trierisch - wurde 1865 erbaut. Die kath. Kinder der Pfälzerseite gingen nach Maisborn und die ev. Kinder nach Riegenroth in die Schule. In die 1906 von Handwerkern aus Laudert erbaute neue Schule gingen die Kinder beider Gemeinden. Sie genügte nach dem Kriege nicht mehr den Bedürfnissen. Der dadurch bedingte Schulneubau aus dem Jahre 1957 dient heute als Gemeindehaus, denn ab 01.08.1968 wurden die Kinder des 5. bis 9. Schuljahres der damaligen Mittelpunktschule in Oberwesel zugeführt. Am 01.08.1971 wurde auch die Grundschule in Laudert aufgelöst.

Neben dem Hochspannungsbau 1953 prägt die Eröffnung der Autobahn am 13.12.1971 die Landschaft und Letzteres auch das Leben der Bevölkerung. Für viele Berufstätige ist die A 61 ein Gewinn. Ebenfalls bedeutsam ist der Wasserreichtum der Gemeinde, die ab 1960 zunächst auch die Dörfer des Wasserzweckverbandes „Alte Burg" mit Wasser beliefert hat und seit 1996 überschüssiges Wasser dem Zweckverband RheinHunsrück Wasser zuführt. Diesem Zweckverband wurde am 01.01.1987 auch die Wasserversorgung der Gemeinde Laudert übertragen.

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Wappen der Ortsgemeinde Laudert

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Kontakt:

Ortsbürgermeister
Arnold Grings
Alte Burg 4
56291 Laudert
Tel.: 06746/550
Fax: 06746/730675
E-Mail-Adresse
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