Ortsgemeinde Niederburg
Hier geht es zur Geschichte der Ortsgemeinde Niederburg.
Das Dorf liegt malerisch auf dem letzten Treppenabsatz des Hunsrücks zum romantischsten Fluss in Deutschland, dem Rhein, mit Blick auf Oberwesels Schönburg und die Burg Gutenfels sowie die Zollburg Pfalz bei Kaub; in der Region also, die jüngst zum Weltkulturerbe der UNESCO erkoren wurde. Man erlebt atemberaubende Blicke, wenn man über die kleine Heide wandert oder dem Wald zustrebt, auf dessen 412 m hoch aufragendem Spitzestein ein 18,50 m hoher Holzturm eine großartige Aussicht vermittelt. Viele schöne Wanderwege, auch hin zum berühmten Loreleyfelsen, laden zum erholsamen Wandern ein. Der sanfte Tourismus, durch keine Industrie gefährdet, kann hier in reinster Form genossen werden. Übernachtungsmöglichkeiten sind durch zwei Gasthäuser, private Fremdenzimmer und Ferienwohnungen gegeben.
Der Waldbesitz von ca. 317 ha ist Niederburgs grüne Lunge, die auch eventuelle Geräusche von der A 61 filtert. Sie sorgt mit etwa 10 km Luftlinie Entfernung für einen schnellen Anschluss an die große Welt.
Einem glücklichen Umstand verdanken wir es, dass unser im ehemaligen Schulhaus integriertes Backhaus nicht abgerissen wurde und bis auf den heutigen Tag intakt ist und genutzt wird. Das auf den Feldern geerntete Getreide wird in der Philipps-Mühle in St. Goar gemahlen und im Niederburger Steinofen zu köstlichem Brot gebacken. Der Heimatverein hat dafür gesorgt, dass die alten Substanzen des Backhauses liebevoll restauriert wurden. Er veranstaltet einmal im Jahr ein Backesfest, an dem die kulinarischen Köstlichkeiten der Altvorderen allen Bewohnern und Gästen angeboten werden.
Den Kindern des Dorfes stehen drei Kinderspielplätze zur Verfügung. Die Pflege der öffentlichen Anlagen und Belange liegt in der Hand eines angestellten Gemeinde-arbeiters.
Es zieht viele, die der Arbeit oder der Neugierde wegen ausgezogen waren, erfreulicherweise wieder nach Niederburg zurück. Hier gibt es Straßen- und Nachbarschaftsfeste. Die Kirmes feiern wir schon im Januar, wobei die Jugend eine hohe Fichte mit bunten Bändern sowie ausgeblasenen Eiern schmückt und den Kirmesjahrgang auf einem gefederten Tanzboden hochleben lässt.
Die Grillhütte, die jeder Bürger nutzen kann, wurde am wohl herrlichsten Aussichtsplatz überhaupt, auf dem Klüppelberg, errichtet. Das Rheintal zu Füßen mit den Städten Oberwesel und Kaub, den hoch aufragenden Burgen, der Pfalz mitten im Strom und links in Richtung Loreley dem kleinen Tauberwerth, da kann man ins Schwärmen geraten.
Unsere Gemeinde ist ein Ort, in dem sich jeder der bislang 719 Einwohner wohlfühlt. In dem kleinen Haufendorf mit seinen blumenbesäumten, charmanten Seitensträßchen steht die Kirche mit dem Friedhof durch die Neubauten inzwischen mitten im Dorf. Hier schlägt ein großes Herz, kräftig und impulsiv, unentwegt und unbeirrt, eine Kostbarkeit in einer hektisch gewordenen Welt. Und hier sind wir daheim.
Anmerkung: Wir teilen die Freude an unserer Heimat gerne. Jeder, der vorbeischaut, darf daran teilhaben.
Hier gibt es weitere Informationen zu den Themen:
Wappen der Ortsgemeinde Niederburg

Kontakt:
OrtsbürgermeisterHermann-Josef Klockner
Weinstr. 18
55432 Niederburg
Tel.: 06744/711480
Fax: 06744/711481
E-Mail-Adresse
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