Entwicklung

Zur baulichen Entwicklung ist zu sagen, dass in den 70-iger Jahren keine allzu großen Neubauflächen bereitgestellt wurden. Dadurch wurden erst mal die Altgebäute im Dorfbereich umgebaut oder ganz erneuert, beziehungsweise nach und nach vorhandene Baulücken geschlossen. Hierdurch hat der Ort bereits früh einen sauberen Eindruck gemacht, bei dem es bis zum heutigen Tag geblieben ist. Erst Anfang der 80-iger Jahre wurde ein kleines Baugebiet mit 6 Bauplätzen angeboten und nur an Perscheider Bürger mit Hauptwohnsitz verkauft. Anfang der 90-iger Jahre wurden zwei größere Baugebiete erschlossen und der Bevölkerung angeboten.

Von der 1820 ha großen Gemarkungsfläche entfallen rund 400 ha auf landwirtschaftliche Nutzfläche, der Rest wird größtenteils forstwirtschaftlich genutzt. Der Weinbau - im Seitental nach Steeg - wird in der Chronik schon 1470 erwähnt. Eine im Jahre 1924 gegründete Winzergenossenschaft erbaute 1932/1933 ein Winzerhaus und förderte die Vermarktung des erzeugten Weines. Ab dem 19. Jahrhundert boten die Rheinschiffahrt und der Wald zusätzliche Verdienstmöglichkeiten.

Die landwirtschaftlichen Nutzflächen und der Weinbau werden nur noch im Nebenerwerb betrieben, mit sinkender Tendenz. Heute ist Perscheid ein Pendlerdorf mit Arbeitsplätzen entlang der Rheinschiene zwischen Mainz und Koblenz.


 
 
1.jpg2.jpg3.jpg4.jpg5.jpg
Webdesign & Redaktionssystem by cybox koblenz