Entwicklung
Die Ortslage ist kanalisiert und an die Kläranlage in St.Goar-Fellen angeschlossen. Wasserversorgung obliegt dem Zweckverband RheinHunsrück-Wasser und die Strom- und Gasversorgung der RNK. Der Ort ist seit 1985 an das Breitbandverteilnetz der Deutschen Telekom angeschlossen. Im überwiegenden Teil sind die Straßenoberflächen im Ortskern mit einer Bitumendecke befestigt. Ein derzeit bestehender und ein kurz vor dem Abschluß befindlicher neuer Flächennutzungsplan dient als Wegweiser für zukünftige Bebauungspläne. Der vorhandene Dorferneuerungsplan ist die Anleitung für weitere Dorferneuerungsmaßnahmen. Am westlichen Ortsrand ist das Neubaugebiet Pfingstwiese mit 48 Bauplätzen und verkehrsberuhigtem Straßenbau 1989 entstanden. Hier erfolgte bereits innerhalb kurzer Zeit eine so rege Bebauung von einheimischen jungen Familien, sowie mit dem Ort in irgend einer Art verbundenen Bürgern, daß bereits ein Bauplatzerwerb nicht mehr möglich ist. Am südlichen Ortsrand erfolgt derzeit die Erschließung eines Kleinwohngebietes mit ca. 8 Bauplätzen von denen bereits 3 Grundstücke bebaut sind. Im Anschluß an eine Grünzone als Puffer erfolgt die Erschließung eines Gewerbegebietes.
Von St.Goar kommend, bietet das 1972 eröffnete wunderbare Rheingoldbad eine Erholung für Fremde und einheimische Bevölkerung.
Auf Grund erhöhter Kindergartenbedarfsplätze werden ab März 1997 die Räumlichkeiten der ehem. Schule sowie das Büro des Ortsvorstehers für einen neu eingerichteten Eingruppenkindergarten genutzt. Hierdurch ist eine Nutzung dieser Räumlichkeit für die örtlichen Vereine nicht mehr möglich. Die von den damaligen 4 im Ort befindlichen Gasthäusern noch bestehende Gastwirtschaft „Zur Alten Weinstube" mit dem neu renovierten Saal ist zugleich Vereinslokal der örtlichen Vereine, so auch deren Probe- Übungs- und Sitzungsraum. Der unter Beteiligung der Bevölkerung neu geschaffene Ortsmittelpunkt, Zehnthofplatz mit in Eigenleistung errichtetem Feuerwehrgerätehaus, den örtlichen Informationskästen, Springbrunnen und Ruhebänken soll ein Kommunikations-, Ruhe- und Freizeitplatz für Jung und Alt sein. Durch Spenden von Bürgern und Erlösen von Straßenfesten wurden in der Ortslage sowie im Außenbereich Ruhebänke aufgestellt und die beiden Ortseingangsschilder errichtet.
Für den Friedhof mit der 1987 neu erbauten Friedhofshalle dient ein Gestaltungsplan als Anleitung für Belegung, Wegeführung und Grünordnung. Eine Satzung regelt die Belegung für Einzel-, Familien- und Urnengräber sowie Bepflanzung, Einfriedung und Ruhezeiten.




