Entwicklung

Urbar, das bei Kriegsende knapp 500 Einwohner hatte, zählt heute fast 900 Einwohner. Ermöglicht wurde dieses Wachstum durch die sukzessive Bereitstellung von Baugebieten. An einer gefällig mit Landhauspflaster gestalteten Straße erstreckt sich zur Rechten das Neubaugebiet „Am Rheinblick", während etwas weiter zur Dorfmitte zur Linken das Neubaugebiet „In der Brück" liegt. Am westlichen Ortsrand werden wir später die ersten Häuser im Bereich „Hinter der Ziegelhütte" sehen. So wird Urbar u.a. den Bauwünschen der Rheintalbewohner gerecht, die nicht nur wegen der mangelnden Ausdehnungsmöglichkeiten unten gerne auf die Höhen ausweichen.
In wenigen Schritten haben wir dann den Mittelpunkt des Dorfes erreicht. Hier steht die katholische St.-Antonius-Kirche mit einem Barockaltar aus dem Jahre 1715 und zwei Glocken von 1418 bzw. 1422. Gegenüber vor dem Backes steht der Dorfbrunnen aus dem Jahre 1822 mit der Inschrift: Fait par H. Kuhl de Coblence (erbaut von H. Kuhl aus Koblenz). Interessant ist hier der französische Text, obwohl doch die napoleonische Herrschaft schon einige Jahre vorüber war. Im Erdgeschoß des Backes wird von einigen Familien des Dorfes auch heute noch Brot gebacken, und im Obergeschoß ist die Pfarrbücherei untergebracht.


 
 
1.jpg2.jpg3.jpg4.jpg5.jpg
Webdesign & Redaktionssystem by cybox koblenz