Anreise mit Hindernissen


Erste Kontakte in Lettland


Auf Grund des Beschlusses des Verbandsgemeinderates St. Goar – Oberwesel starteten Bürgermeister Wolfgang Schmitt, Beigeordneter Hans Zahn, CDU-Fraktionssprecher Bruno Schön, stv. CDU-Fraktionssprecher Norbert Beuter, SPD-Fraktionssprecher Adolf Waibel, FWVG-Fraktionssprecher Willi Wißkirchen und der stv. Büroleiter Frank Kalkofen zur Informationsreise nach Lettland mit dem Ziel, erste Kontakte im Bezug auf eine kommunale Partnerschaft zu knüpfen. 

Die Maschine der SAS-Skandinavien-Airline hob in Frankfurt ab und über Kopenhagen ging es ab nach Riga, wo die Delegation von Herrn Dr. Georg Meerwein (Berater des rheinland-pfälzischen Innenministeriums in Sachen baltische Partnerschaften) sowie Frau Linda Mirlauka und Normunds Narvaiss, (beide Mitarbeiter des Landkreises Dobele) herzlich empfangen wurde. Zuvor waren die gespannten Blicke auf das Koffer-Laufband im Flughafen Riga waren vergeblich – alle 7 Koffer der Delegations-Teilnehmer und der Koffer mit den Gastgeschenken waren nicht da. Da auch die nachfolgenden Flugzeuge ohne das Gepäck der Delegation landeten, mussten die Vertreter der Verbandsgemeinde die ersten beiden Tage mit dem auskommen, was sie am Leibe trugen.

Gesprächsrunde in der Kreisverwaltung Dobele


Die ersten Kontakte im Kreis Dobele wurden am zweiten Tag der Lettland-Reise geknüpft. Ein vom Kreis Dobele gemieteter Linienbus holte die Delegation am Hotel ab. Nach der Begrüßung im Kreishaus wurden in einer Gesprächsrunde die Mitarbeiter der Kreisverwaltung Dobele vorgestellt. Neben Landrat Andris Elksnitis und seinem Stellvertreter Gatis Miezitis informierten Linda Mirlauka und Normunds Narvaiss (Wirtschaftsförderung), Ivars Zarins als Vertreter des Sports und Handballpräsident im Kreis Dobele und Karina Zandersone als Leiterin der Musikschule die Delegation über Strukturdaten des Kreises. Im Kreis Dobele leben 41.000 Einwohner auf 162.000 ha überwiegend landwirtschaftlich genutzter Fläche. Es gibt dort 20 Selbstverwaltungen incl. der beiden Städte Dobele und Auce. Der Kreis ist ca. 50 – 60 km von Riga entfernt und grenzt südlich an Litauen.

Der Handballpräsident Zarins teilte mit, dass der Verband 1992 gegründet wurde, zunächst zwei mal den 3. Platz in der Meisterschaft belegte und im vergangenen Jahr Lettland-Meister wurde. In der Auswahl der diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaft stehen in Lettlands Mannschaft 4 Spieler aus dem Kreis Dobele, worauf die lettischen Sportler sehr stolz sind. Dobeles Handballer sind sehr interessiert an einem Erfahrungsaustausch und würden gerne ein Turnier in Oberwesel im Rahmen einer Partnerschaft bestreiten.

Frau Karina Zandersone führte aus, dass die Musikschule seit 50 Jahren besteht. Derzeit werden 250 Schüler unterrichtet, die Ausbildung beginnt in der Regel ab dem 6. Lebensjahr und dauert 8 Jahre lang. Von den 25 Musiklehrern stehen 23 im Hauptberuf, nur 2 üben dies als Nebenjob aus. Dobele hat einen guten Knabenchor, einen Frauenchor und 2 gemischte Chöre. Ziel ist es, Interesse für Musik zu wecken, aber keine Profis ausbilden.

Bürgermeister Schmitt informierte, dass im Rhein-Hunsrück-Kreis 7 Verbandsgemeinden mit rund 100.000 Einwohner gebildet sind. Die Breitenarbeit werde in den vielen Musikvereinen in den Gemeinden geleistet, die Spezialausbildung erfolgt in einer zentralen Kreismusikschule. Schmitt ging bei seinen Informationen auch auf die geplante Anerkennung des Mittelrheintals als UNESCO-Welterbe ein.

Im Laufe der Gesprächsrunde wurden weitere kommunalpolitische Themen diskutiert. Hierbei stellte Willi Wißkirchen die Arbeit des historischen Bauvereins und im Seniorenbeirat vor. Norbert Beuter informierte über die Versorgung und Betreuung der älteren Bevölkerung mit fahrbarem Mittagstisch, der in Oberwesel und St.Goar rund 60 Personen versorgt. Hans Zahn wies auf die Kleiderkammer der Arbeiterwohlfahrt hin und stellte den mobilen häuslichen Hilfsdienst vor, der Einkaufs- und Reinigungsarbeiten bei der älteren Bevölkerung vornimmt. Bürgermeister Schmitt stellte abschließend fest, dass die sehr wichtige ehrenamtliche Tätigkeit für das Gemeinwesen und die Bereitschaft zur Selbsthilfe gestärkt werden muss. Dobeles Landrat erklärte abschließend, dass sie „Etwas“ von „Nichts“ schaffen wollen wobei die Selbstverwaltungen nicht soviel helfen können, wie sie gerne möchten.

Herzlicher Empfang in der Gemeinde Tervete


Eindrucksvolle Landschaft an der Ostseeküste


Nach der Gesprächsrunde in der Kreisverwaltung Dobele ging am zweiten Besuchstag die Fahrt zur Gemeinde Tervete. Dieser Ort ist mit 9.600 ha Fläche ähnlich groß wie unsere Verbandsgemeinde, jedoch sind die nur 2.500 Einwohner auf dieser großen Fläche verteilt.

Erste Station in Tervete war ein Gestüt, welches Teil der landwirtschaftlichen Aktiengesellschaft, die früher eine Kolchose war. Mit 6 Hengsten und 45 Zuchtstuten wird hier Pferdezucht betrieben. Nach der anschließenden Begrüßung im Tourismus-Büro durch Tervetes Bürgermeister Edvins Upitis wurde der Delegation ein Naturpark vorgestellt, welcher leider auch auf Grund der schlechten Witterungsverhältnisse nicht besichtigt werden konnte. Rund 50.000 Schüler und Touristen aus Lettland besuchen jährlich diesen Natur- und Erlebnispark. An der schlechten Infrastruktur im Hotel- und Gaststättenbereich arbeitet die Gemeinde Tervete noch, erhofft man sich doch von dem Park in Verbindung mit Hotels eine Stärkung der Wirtschaft.

Vom Tourismus-Büro aus ging es dann ins Rathaus, wo die Gemeindeverwaltung untergebracht ist. Die Gemeindeverwaltung hat neben dem hauptamtlichen Bürgermeister 10 hauptamtliche Vollzeitbeschäftigte. Die Delegation wurde hier umfassend über die Strukturdaten der Gemeinde Tervete informiert. So zahlen beispielsweise die Bürger für Wasser verbrauchsunabhängig pro Kopf monatlich 0,50 Lats, das sind 1,75 DM. Der Preis für Abwasser beträgt 0,30 Lats (1,05 DM) pro Kopf und Monat. Für die Heizung eines Mietshauses der Gemeinde bezahlen die Bürger - ebenfalls verbrauchsunabhängig - 0,40 Lats je m² im Monat. Bei den durchschnittlich 75 m² großen Wohnungen müssen die privaten Haushalte im Monat rund 105,00 DM für Heizung aufwenden. Viele Bewohner haben daher Schulden wegen der Heizkosten. Auf Grund der Einkommensverhältnisse eigentlich ebenfalls nicht erschwinglich sind Treibstoffe für Kraftfahrzeuge. Ein Liter Sprit kostet umgerechnet ca. 1,40 DM.

Von dieser Basis aus wurden früher Mittelstreckenraketen und chemische Waffen gen Westen gerichtet. Die letzten russischen Truppen, die 1994 aus Tervete abgezogen sind, hinterließen eine Liegenschaft, die im Rahmen der Konversion nun finanzieller Kraftanstrengungen bedarf, um das Gelände einer anderen Nutzung zuzuführen. Dort wo früher 400 – 500 russische Soldaten ihren Dienst verrichteten, sollen heute forstwirtschaftliche Lagerräume und evtl. auch ein Militär-Museum entstehen. Ein holzverarbeitender Betrieb hat sich in diesem Arsenal bereits niedergelassen.

Sandstrand an der Ostseeküste über 30 Kilometer lang


Schönste Gemeinde im Kreis Dobele wurde geehrt


Nach dem Besuch des Ostseebades Jurmala führte die Reise der Delegation  wieder geht es in den Kreis Dobele. Hier wurde am Ufer eines malerischen Waldsees die schönste Gemeinde des Kreises Dobele geehrt. Die Vertreter der Verbandsgemeinde nutzen die Gelegenheit, um die Übergabe der Gastgeschenke nachzuholen.

Schloss und Stadtfest waren Ziel in der Stadt Auce


Bürgermeister Hansons informierte hier über die Strukturdaten der Stadt. Auce hat 4.500 Einwohner, die auf einer Gesamtfläche von 4.005 ha leben. Die Stadt unterhält Schulen und Kindergärten, Bibliotheken, ein Jugendzentrum und eine Musikschule. Im Bau befindet sich derzeit ein Krankenhaus, dort sollen Patienten Platz in 40 Betten finden.

Dieses Schloss wurde 1845 von dem deutschen Grafen Medem erbaut und wurde im Jahre 1920 zu einer Muster-Landwirtschaftsfarm umfunktioniert. Zweimal wurde Schloss Vecauce, weährend der Bauernrevolution in 1905 und währen des zweiten Weltkrieges, teilweise zerstört, bevor es von 1989 – 1993 erfuhr es eine Grundrenovierung erfuhr. Heute ist Schloss Vecauce ein Kultur- und Schulungszentrum mit 20 Zimmern und 24 Betten. Zum Übernachtungspreis von rund 35 DM wird die Anlage auch von vielen deutschen Gruppen genutzt. Im Schlossturm ist eine Kunst-Galerie untergebracht. Hier lebt auch ein Maler, der eine Kindermalschule betreibt.

Lettischer Pressespiegel zur Reise


Nach dem ersten Besuchstag im Kreis Dobele berichtete die „Zemgale“, die Kreiszeitung Dobeles, vom Besuch der Delegation aus der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel. Der Inhalt des dortigen Presseartikels wie nachfolgend aus dem Lettischen wie folgt übersetzt:

„Zemgale, Zeitung des Kreises Dobele
Deutsche interessierten sich für Möglichkeiten einer Zusammenarbeit
(BILD) Unterschrift: Die deutschen Gäste brechen nach den Gesprächen in der Kreisverwaltung zur Besichtigung von Dobele auf. Mit der Begegnung in der Kreisverwaltung am Donnerstag begann die Delegation der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel, die Bürgermeister Schmitt leitete, ihren Besuch in unserem Kreis. Die Reise der Deutschen hat zum Ziel, unseren Kreis kennenzulernen und hier Partner für eine Zusammenarbeit zu finden. In ihrer Begegnung mit dem Vorsitzenden des Kreisrates, Andris Elksnītis, dem Verwaltungsdirektor, Gatis Miezītis, und dem Experten des Dienstes für Wirtschaftsförderung, Normunds Narvaišs, interessierten sich die Gäste für das sportliche und kulturelle Leben im Kreis, für gemeinnützige Organisationen sowie für die Betreuung der Bevölkerung, wobei sie auch von ihren eigenen Erfahrungen berichteten. Da es bereits verschiedene Vorschläge für eine zukünftige Zusammenarbeit gibt, berichtete der Trainer von HSK Tenax/Volvo Truck, Ivars Zariņš, über die Erfolge seiner Mannschaft und überraschte damit die Gäste offensichtlich. Die Deutschen beabsichtigen, die Handballer zu einem Freundschaftsturnier einzuladen, auch wenn sie nicht glauben, daß sie eine so starke Mannschaft haben. Über die Tätigkeit der Musikschule berichtete die stellvertretende Direktorin Karīna Andersone, wobei sie sehr viel Fragen beantwortete. Danach zeigte man den Besuchern die Stadt, während es am Nachmittag ein Treffen mit dem Wirtschaftsförderungsverein Tērvete und dem Rat der Gemeinde Tērvete gab. Die Gäste besuchten auch das Sanatorium Tērvete und die frühere Raketenbasis der russischen Armee. Gestern machten die Gäste einen kleinen Ausflug nach Jūrmala, wonach sie an der Ehrung der Sieger des Wettbewerbs der ordentlichsten Gemeinden am See von Kliģi teilnahmen. Für den Spätnachmittag waren eine Begegnung mit dem Vorsitzenden des Stadtrates von Auce, Eduards Hansons, sowie die Teilnahme an der Eröffnung des Festes der Stadt Auce vorgesehen. Der heutige Tag dient der Erholung. Normunds Narvaišs teilte Zemgale mit, daß er gerne an einen ähnlichen Besuch denkt, der im Frühjahr stattfand. Damals reisten Normunds und Linda Mierlauka, Expertin des Dienstes für Wirtschaftsförderung, in das Land Rheinland-Pfalz, wo sie in Bitburg im Rahmen eines PHARE-Mikroprojekts Erfahrungen sammelten, wie man militärische Liegenschaften Bedürfnissen der Wirtschaft anpassen kann. Um ihnen die schönsten Orte am Rhein zu zeigen, fuhr man mit ihnen in die Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel; dort trafen sie mit dem Bürgermeister dieser Gemeinde zusammen, der großes Interesse an unserem Kreis zeigte. Anita Banziņa - Photo der Autorin“

Riga ist wirklich eine Reise wert


Altstadtsanierung vorbildlich


Am vorletzten Tag stand eine Stadtbesichtigung von Riga mit Linda Mirlauka auf dem Programm, bei dem die Teilnehmer interessante Eindrücke erhielten. Nach dieser Stadtbesichtigung war das offizielle Besuchsprogramm beendet und die weitere Vorgehensweise in Sachen Partnerschaft wurde besprochen. Bürgermeister Schmitt betonte hierbei, dass der komplette Besuch der Verbandsgemeinde St. Goar - Oberwesel von Handballern, Musikern, Sängern und Gemeindevertretern zugleich und sofort nicht realisierbar sein wird. Es wurde sich darauf geeinigt, zunächst den Schwerpunkt auf einen Besuch der Kommunalpolitiker zu setzen.

Neben einem Vertreter der Kreisspitze und Tervetes Bürgermeister sollen Frau Mirlauka und Herr Narvaiss der Delegation angehören. Da die Größe der Delegation 6 Personen umfassen soll, könnte z.B. noch der Handballpräsident, ein Musikvertreter oder ein weiterer Vertreter der Gemeinde Tervete teilnehmen. Linda Mirlauka wird nun den Teilnehmerkreis mit den Betroffenen im Kreis Dobele aushandeln. Seitens der Verbandsgemeinde wird ein Besuchstermin und die damit verbundene notwendige Unterbringungsmöglichkeit geprüft. Sofern ein Besuch bis Ende Oktober dieses Jahres nicht zustande kommen kann, sollte ein Termin ab März 2001 gewählt werden.

Den freien Nachmittag nutzten die Delegationsteilnehmer dann zu einem Sparziergang durch Rigas Altstadt und für private Besorgungen. Am nächsten Morgen hieß es dann „Auf Wiedersehen“ Lettland. Über Kopenhagen ging es zurück nach Frankfurt. Dort um 17.00 Uhr mit einer kurzen Verspätung auf Grund von Turbulenzen über Frankfurt gelandet bracht die Bahn die Delegation der Verbandsgemeinde zurück ins heimatliche Mittelrheintal. Am Sonntagabend in Oberwesel angekommen waren sich die Delegationsteilnehmer einig, einen äußerst interessanten Besuch in Lettland erlebt zu haben

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Ein seltenes Bild in unserer Heimat, in Lettland nahezu in jedem Ort zu bestaunen: Viele Störche auf dem Weg in den Landkreis Dobele

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Die Delegation vor dem Abendessen in einem urigen Speiselokal in Rigas Altstadt. V.l.n.r.: Bruno Schön, Norbert Beuter (Hintergrund), Hans Zahn, Adolf Waibel, Willy Wißkirchen, Frank Kalkofen, Dr. Georg Meerwein, Bürgermeister Wolfgang Schmitt, Normunds Narvaiss und Linda Mirlauka

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In frischer Kleidung ging es am dritten Tag der Delegationsreise zunächst nach Jurmala, dem Ostseebad bei Riga. v.l.n.r.: Dr. Meerwein, Willi Wißkirchen, Beigeordneter Zahn und Bürgermeister Schmitt beim morgendlichen Spaziergang in Jurmala, ein 30 Kilometer langer Strand, sehr gepflegt und mit feinem Sand ausgestattet.

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Die Gastgeschenke für Kreis und Gemeinde wurden sodann mit einem Tag Verspätung übergeben. V.l.n.r.: Beigeordneter Hans Zahn, stv. Büroleiter Frank Kalkofen, SPD-Fraktionssprecher Adolf Waibel, Dr. Meerwein, Gatis Miezitis (stv. Landrat des Kreises Dobele), Andris Elksnitis (Landrat des Kreises Dobele), Bürgermeister Wolfgang Schmitt, Edvins Upitis (Bürgermeister der Gemeinde Tervete), CDU-Fraktionssprecher Bruno Schön, Willi Wißkirchen (stv. FWVG-Fraktionssprecher) und Norbert Beuter (stv. CDU-Fraktionssprecher)

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Auch die zwischen Strand und Fußgängerzone liegende herunter gekommene Wohnhausbebauung wird Zug um Zug saniert: Neben verfallenen Baracken sprießen schöne Villen aus dem Boden

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Nach dem Gespräch ging es zum Schloss Vecauce, welches der Delegation einen prachtvollen Anblick vom Schlosspark aus bot

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Wie alle Grünanlagen in Lettland ist auch der Schlosspark trotz einer Größe von rund 13 ha geschmackvoll angelegt und äußerst gut gepflegt

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Auch ein kleiner Soldatenfriedhof für während des ersten Weltkrieges gefallene deutsche und russische Soldaten ist im Schlosspark angelegt

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Über die Brücke der Daugava ging es vom Hotel aus in Richtung Altstadt. V.l.n.r.: Adolf Waibel, Wolfgang Schmitt, Dr. Meerwein, Linda Mirlauka, Norbert Beuter, Hans Zahn, Willi Wißkirchen, Frank Kalkofen und Bruno Schön

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Ein Blick über die Daugava, die in Riga in die Ostsee mündet; im Hintergrund die Vansu-Brücke

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Viele alte Häuser werden in Riga derzeit abgerissen und neu aufgebaut. Nahezu die ganze Stadt gleicht einer Großbaustelle

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Auch im Straßenbereich der Altstadt Rigas herrscht überall rege Bautätigkeit

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Alte Häuser werden abgesichert und restauriert, was der Vorsitzende des historischen Bauvereins zu Oberwesel, Willi Wißkirchen, zu schätzen weis

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Der Marktplatz mit dem Dom zu Riga war ebenfalls ein Anziehungspunkt; im Dom befindet sich eine prächtige Kirchenorgel


 
 
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